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Pioneer A DuPont Business
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Maisversuche unter Praxisbedingungen auf Referenzbetrieben

   

Die Entscheidung des Landwirtes, eine bestimmte Maissorte anzubauen, fällt nach verschiedenen Überlegungen. Neben monetären Abwägungen spielen vorrangig auch die pflanzenbaulichen Eigenschaften der Sorte eine Rolle. An vorderster Stelle steht dabei in der Regel das sichere Erzielen eines möglichst hohen Gesamttrockenmasseertrages pro Flächeneinheit.

Für viele Praktiker ist die Bezugnahme auf den Gesamttrockenmasseertrag aus ihrer Sicht ausreichend und passend für das jeweilige Betriebskonzept. Andere Erzeuger legen zusätzlich großen Wert auf die qualitativen Eigenschaften des erzeugten Produktes, welches als Silage den Weg in den Kuhmagen oder den Fermenter findet. Dieses kann sowohl gezielt über die Sortenwahl erfolgen, aber auch durch ein gezieltes Anbaumanagement der Sorte. Pioneer Maisversuche helfen dem Kunden, neben der Wahl der geeigneten Sorte für den Standort durch gezieltes Anbaumanagement auch die qualitativen Eigenschaften des Ernteprodukts zu beeinflussen.

    
Referenzbetriebe als Vorreiter  

Im Jahre 2011 hat Pioneer das Referenzbetriebskonzept auf den Weg gebracht. Dazu wurden im gesamten Bundesgebiet 20 landwirtschaftliche Betriebe mit Biogasanlage ausgewählt. Neben den beschriebenen agronomischen, pflanzenbaulichen Versuchen finden auch Untersuchungen zur Biogasausbeute von Maissilagen statt. 

Auf den 20 Referenzbetrieben wurden von der Maisversuchsabteilung Streifenversuche sowohl zur Ertragsmessung wie auch zur Bestandesdichte ausgesät. Die Versuche wurden mit Pioneer Versuchstechnik beerntet, die Frischmaisproben im Pioneer Silagelabor auf die Qualität untersucht. Mit den Streifenversuchen zur Ertragsmessung wurden das Ertragspotenzial des Standortes sowie die für den Standort am besten geeigneten Sorten selektiert. Mit Hilfe der Bestandesdichteversuche lässt sich die Reaktion der Sorten im Ertragsaufbau verdeutlichen. 

 

Optimale Bestandesdichte ermitteln  

Beispielhaft sei die Pioneer® Hybride PR38Y34 genannt. Hier handelt es sich um einen Silomais (S270) mit hohem Flintanteil, der in den bundesweiten EU-Versuchen Silomais mittelspät mit sehr hohen Gesamttrockenmasse- und Energieerträgen überzeugen konnte.
Die systematische Untersuchung der Bestandesdichte war sehr aufschlussreich. Zunächst gilt, über alle Standorte betrachtet, der lehrbuchmäßige Zusammenhang: Wenige Pflanzen führen zu einer früheren Abreife bei hohem Stärkegehalt, während eine erhöhte Aussaatstärke zu einer späteren Abreife und geringerem Stärkegehalt, aber hohem Gesamttrockenmasseertrag, führt. Daraus lässt sich die Grundregel ableiten: Liegt der Fokus in der Gewinnung von Trockenmasse, kann die Aussaatstärke bei entsprechender Wasserversorgung erhöht werden, soll eine stärkereiche Qualitätssilage produziert werden, ist die Aussaatstärke zu reduzieren. In diesem Falle lieferten 12 Pflanzen/m² höchste Gesamttrockenmasseerträge und Energieerträge, während 9 Pflanzen/m² höchste Stärkeerträge brachten.
 

  

Praxisnahe Beratung  
Allerdings lassen sich die Ergebnisse nicht ohne Weiteres auf alle Standorte oder Sorten übertragen, sondern es müssen die regionalen, standortspezifischen Boden- und Klimabedingungen berücksichtigt werden. Je nach Sortentyp, Region oder Bodengüte, kommt es zu unterschiedlichen Reaktionen im Ertragsaufbau. An diesem Punkt setzen die Pioneer Maisversuche an: Praxisnah, vor Ort, werden die Hybriden einem transparenten Versuch unterzogen und die Ergebnisse in der Region präsentiert. Die Daten sind auch auf der Internetseite von Pioneer abrufbar. Mit dieser Beratung liefert Pioneer wichtige Fakten zur Sortenwahl und zum Anbaumanagement unter Praxisbedingungen für einen wirtschaftlich erfolgreichen und nachhaltigen Silomaisanbau.  
    
    
Last Modified:4. Februar 2016
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