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Schnell abreifender Mais - was ist bei der Ernte zu beachten?

Maisbestände können regional sehr unterschiedlich abreifen. Selbst Bestände, die vergleichsweise grün und saftig aussehen, können bereits den optimalen TM-Gehalt überschritten haben. Damit steigt das bei Maissilage ohnehin sehr hohe Nacherwärmungsrisiko. Schon bei einer Temperaturerhöhung von nur 15°C kommt es zu täglichen TM-Verlusten von 3,5 %!

Rechtzeitig ernten: Der TM-Gehalt kann bei guter Witterung täglich 1 %-Punkt und mehr zulegen. Selbst in nicht akut trockenheitsgeschädigten Beständen Süddeutschlands wurden auf leichten Böden bereits TM-Gehalte von über 40 % gemessen. Der optimale TM-Gehalt liegt bei 30 - 35 % TM (bzw. bis 38 % TM in Beständen mit hohem Kolbenanteil und bei Hochschnitt).

Beste Verdichtung sicherstellen: Die Erfahrung zeigt, dass Mais allgemein sehr anfällig für Nacherwärmung ist und die Probleme mit steigendem TM-Gehalt noch zunehmen. Die Anfuhr an Siliergut pro Stunde sollte das 4-fache des Walzschleppers nicht übersteigen. Dünne Schichten sind von Vorteil, daher sollte das Siliergut über die gesamte Länge der Miete verteilt werden. Hilfreich ist eine Häcksellänge von 5 - 8 mm. Eine ausreichende Beschädigung der Körner ist sicherzustellen, besonders bei hoher Kolben-TM. Der Entnahmevorschub sollte mindestens 1,5 m/Woche betragen.
     

Bei stark erhöhtem Nacherwärmungsrisiko ist der Einsatz des bewährten Siliermittels SILA-BAC® Stabilizer zu empfehlen. Während der Silierung gebildete Essigsäure hemmt das Hefenwachstum und verzögert so Nacherwärmungen.

Behandelte Silagen sollten frühestens nach 4-6 Wochen geöffnet werden.
  


  
    

Zur weiteren Verbesserung des Futterwertes gering geschädigter Bestände bzw. bei beherrschbaren Nacherwärmungsproblemen ist das Siliermittel PIONEER® 11CFT zu empfehlen. Der einzigartige Wirkmechanismus von PIONEER® 11CFT setzt während der Silierung Ferulatesterasen frei. Diese ligninspaltenden Enzyme erhöhen die Faserverdaulichkeit behandelter Silagen.

Positiver Effekt: die Futteraufnahme und damit die Grundfutterleistung kann gesteigert werden.

 
    
   
   
Last Modified:4. Februar 2016
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