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Gärqualität in Grassilagen durch SILA-BAC® Einsatz sichern!

    

Eine gute Silagequalität ist die Voraussetzung für hohe Futteraufnahmen und hohe Leistungen aus dem Grundfutter. Dabei ist gute Silagequalität kein Zufall, sondern sie kann durch einige anbau- und siliertechnische Maßnahmen gezielt gesteuert werden.

  • Qualität des Erntegutes
    Sortenwahl, Bestandespflege, Aufwuchsbediingungen, Erntezeitpunkt und -technik bestimmen die Qualität des Erntegutes. Gerade bei Gräsern spielt die Silierfähigkeit, bestimmt durch Trockenmasse, Zuckergehalt sowie Pufferkapazität, eine Rolle. Typische Grasbestände weisen normalerweise ausreichende Zuckergehalte auf. Eine kurze, effektive Anwelkphase wirkt sich dabei günstig aus.
     
  • Fehlgärungen vermeiden
    Durch einen erhöhten Aschegehalt (Verschmutzungen des Futters durch Maulwurfshügel, tiefen Schnitt, Siloanlage ohne Bodenplatte) wird das Futter mit buttersäurebildenden Clostridien belastet. Bei einer nur geringen Belastung mit Clostridien kann bei ausreichender Silierfähigkeit über eine effektive Milchsäurebildung durch den Einsatz von SILA-BAC® eine Fehlgärung verhindert werden. Dabei führt eine erhöhte Milchsäureproduktion zu einer raschen Absenkung des pH-Wertes, durch den wiederum die Clostridien gehemmt werden. d.h. es wird deutlich weniger Buttersäure produziert (Abb. 1). 

         
     
 
Abb.1: Einfluss von SILA-BAC® Siliermittel auf das Gärsäuremuster Clostridien belasteter Silagen (Pioneer Praxisversuche 2000)
 
 
  • Silierverluste senken
    Eine rasche pH-Wert Absenkung ist aber auch aus Gründen der Verlusteinsparung sehr wichtig. Nur durch eine schnelle Senkung des pH-Wertes, gefördert durch den Einsatz von SILA-BAC®, lassen sich die Verlustquellen nachthaltig abstellen.
     
  • Siliertechnik optimieren
    Mit der Planung der richtigen Silogröße wird ermöglicht, dass der an den Tierbestand angepasste Mindestvorschub von 1,5 m pro Woche im Winter und 2,5 m pro Woche im Sommer realisiert werden kann. Eine ausreichende Verdichtung ist notwendig, um den Lufteintritt von der Anschnittfläche in den Silokern zu erschweren. Je weniger Luft in den Silostock eindrigt, umso schlechter können sich Hefen und Schimmel vermehren, d.h. umso geringer ist das Nacherwärmungsrisiko. Neben möglichst kurzen Befüllzeiten und einer ausreichenden Verdichtung ist auch eine sofortige Abedckung, möglichst mit Unterziehfolie unter der Hauptfolie, empfehlenswert.
    Zur weiteren Risikominimierung kann ein DLG-geprüftes Siliermittel der Wirkungsrichtung 2 (Verringerung der Nacherwärmung) wie beispielsweise SILBA-BAC® Stabilizer, eingesetzt werden (Abb. 2). Die darin enthaltenen Milchsäurebakterien der Art L. buchneri bauen in den ersten Wochen der Silierung einen Teil der Milchsäure in Essigsäure um, wodurch wiederum Hefen und Schimmel gehemmt werden. Durch all diese Maßnahmen wird das Risiko einer Nacherwärmung und Schimmelbildung deutlich vermindert.
     
     
     
 
 
Abb. 2: Verbesserung der Haltbarkeit von Silagen durch den Einsatz von SILA-BAC® Stabilizer (Mittel von 15 Versuchen).
 
 

Fazit

Der Siliererfolg und somit die Bereitung eines gesunden Grundfutters wird durch viele Faktoren beeinflusst, die zum größten Teil vom Landwirt gesteuert werden können. Die wichtigsten Bereiche sind hierbei ein hochwertiges Erntegut, eine optimale Gärqualität durch Einsatz von SILA-BAC® sowie eine sorgfältige Siliertechnik, die alle gut aufeinander abgestimmt sein müssen. Der dabei investierte Aufwand zahlt sich über eine gute Grundfutterqualität mit Sicherheit aus!

 

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Last Modified:8. Februar 2016
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