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Entscheidungshilfe für die Wahl von Pioneer Siliermitteln in Gras

Die entscheidenden Faktoren für die Silagequalität sind die Silierfähigkeit des Futters und die Siliertechnik.

     

Die Silierfähigkeit des Futters

bestimmt die Gärsäurenzusammensetzung und damit Geruch, Geschmack und die Futteraufnahme. Sie wird von folgenden Faktoren bestimmt:
   
  • Dem Zuckergehalt, der von der botanischen Zusammensetzung des Bestandes abhängt und von den Bedingungen beim Anwelken. Ein hoher Anteil Weidelgras und eine kurze Anwelkzeit fördern einen ausreichenden Zuckergehalt ( 
  • Dem Schmutzanteil, der möglichst niedrig sein sollte, weil er das Absenken des pH-Wertes bremst und Clostridiensporen ins Siliergut bringt. Clostridien sind die Hauptverursacher der Buttersäurebildung und können sich besonders in nassem Siliergut entwickeln. Der Aschegehalt sollte nicht über 10 % TM liegen.
     
  • Dem Trockenmassegehalt, der einen indirekten Einfluss auf den Zuckergehalt ausübt (Verdünnungseffekt) und die Wachstumsbedingungen der Clostridien beeinflusst. Optimal ist der Bereich von 30-40 % TM.

        

Die Siliertechnik

beeinflusst die Neigung der Silage zur Erwärmung und Schimmelbildung. Gut vergorene Silagen müssen gegen den Verderb nach Öffnen des Silos geschützt werden. Hefen sind die Verursacher von Erwärmung und Wegbereiter für Schimmelwachstum. Besonders förderlich für das Hefewachstum ist Luft, die ins Silo eindringt. Bei schlecht verdichteten Silagen kann Luft einige Meter ins Silo eindringen, besonders wenn der Vorschub gering ist. Offizielle Empfehlungen fordern:
 
  • Eine Verdichtung von mind. 230 kg TM/m³ bei Gras mit 40 % TM
     
  • Ein Vorschub von mind. 1,5 m / Woche

 

Die folgende Übersicht gibt eine Entscheidungshilfe für die richtige Siliermittelwahl bei verschiedenen Situationen, die beim Silieren auftreten können: 
 
Silierfähigkeit Gras
gut¹
mittel¹
schlecht¹
 Anteil wertvoller Gräser, %
 Zucker, % FM
 Aschegehalt, % TM
 
< 70
< 3
< 8
 
50-70
2-3
8-11
 
< 50
< 2
> 11
 
 Anwelksituation
 
24 Stunden
Silage > 25 % TM
 
In 2 Tagen
auf > 25 % TM
 
> 2 Tage
auf < 25 % TM
 
 Sehr gute Siliertechnik
 Verdichtung > 230 kg TM/m³
 Vorschub 1 - 1,5 m / Woche
 
SILA-BAC® verbessert die Silagequalität und den Futterwert.
 
SILA-BAC® kann die Silagequalität absichern und das Risiko der Buttersäuregärung mindern.
 

 

   

SILA-BAC® hat auch in feuchtem Gras eine Wirkung. Bei einer Feldliegezeit von mehr als 2 Tagen kann die Wirkung wegen eines möglichen Zuckermangels nicht garantiert werden.

 Mäßige Siliertechnik
 Verdichtung > 200 kg TM/m³
 Vorschub < 1 m / Woche
 
SILA-BAC® Stabilizer² verbessert gezielt die Stabilität. Die Gefahr der Erwärmung ist bei zuckerreichem Gras und mäßiger Siliertechnik besonders groß.
 
SILA-BAC® Stabilizer² wird bei mittelschwer silierfähigem Gras empfohlen, wenn die Trockensubstanz > 30 % beträgt.
 

¹ Wenn die überwiegende Anzahl der Kriterien zutrifft.
² Für die beste Wirksamkeit sollten SILA-BAC® Stabilizer behandelte Silagen 6 Wochen verschlossen bleiben und die Verdichtung 180 kg TM/m³ nicht unterschreiben.

 

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Last Modified:8. Februar 2016
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