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Mais-Stangenbohnen Gemisch

Der Mischanbau von Mais und Stangenbohnen gehören zu den ältesten bekannten Mischkulturen in der Landwirtschaft. 

Vorteile


Der Mischanbau von Mais und Stangenbohnen gehören zu den ältesten bekannten Mischkulturen in der Landwirtschaft. Hierbei nutzen die Stangenbohnen den Mais als Rankhilfe, wobei der Mais wiederum von der stick- stofffixierenden Leistung der Stangenbohnen profitiert.
Bei einer synchronen Abreife erhält man so proteinreichere Silagen und leistet einen Betrag zur Biodiversität in der Kulturlandschaft.

• Erhöhter Proteingehalt (+ ca. 20 %) gegenüber reiner Maissilage
• Mais und Stangenbohnen haben einen ähnlichen Aussaat- und Erntezeitpunkt
• Die Mischung aus mehreren Stangenbohnensorten – mit ähnlicher Korngröße wie der Mais und einem weiten Blühfenster – verringert die Entmischungsgefahr (homogenere Standraumverteilung) und reduziert das Ausfallrisiko der Komponenten
• Reduzierte Stickstoffdüngung (ca. – 30 kg/ha) durch die N-Fixierung der symbiontischen Knöllchenbakterien der Stangenbohnen
• Bohnen im Mais führen zu einer schnelleren Bodenbedeckung, wodurch das Unkraut besser unterdrückt und das Erosionsrisiko gesenkt wird
• Bohnen erhöhen die Biodiversität in den Maisfeldern und dienen als Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten       

Weitere Informationen

Allgemeine Hinweise

Anbaudiversitätsvorgaben:
Betriebe ab 30 ha Ackerfläche müssen mindestens 3 Kulturen in der Fruchtfolge anbauen

Codierung im Agrarantrag:
• Gemenge Leguminosen/Getreide
• Mischkulturen mit Saatgutmischung
• Saatgutmischung
• Gleichzeitige Aussaat in einer Reihe
• Mindestanteil der kleineren Kultur = 25 %  Kleinere Kultur = Bohne muss im Antragszeitraum im Bestand bis 15. Juli sichtbar sein
• Für weitere Details, insbesondere der Codierung, wenden Sie sich bitte an Ihre zuständigen Behörden

Mischungskomponenten, Abpackung und Beizung

Abpackung:
50.000 Körner pro Einheit 

Mischungskomponenten:

Hybridmais
• Mischungsanteil: 2/3 (ca. 33.330 Körner pro Einheit)
• Frühe/mittelfrühe Maissorten (P7500, P7948, P8244)
• Beizschutz: LumiGEN Standard

Mehr Informationen zu den Maissorten

Stangenbohnen
• Mischungsanteil: 1/3 (ca. 16.670 Körner pro Einheit)
• Stangenbohnenmix mit breitem Blühfenster

Beizung/ Impfung
Mais: LumiGEN Standard
Stangenbohen: ungebeizt, Impfung mit Rhizobien unmittelbar vor der Saat erforderlich (Impfmittel ist der Lieferung beigefügt)

Mehr Informationen zu LumiGEN Beizen

Anbauhinweise

Aussaat:
• Keimwasserbedarf der Bohne ist höher als bei Mais, d.h. trockene Aussaatbedingungen vermeiden
• Hauptfruchtanbau ist empfehlenswert –  möglichst kein Zweitfruchtanbau
• Kartoffeln als Vorfrucht vermeiden
• Saatbettbereitung wie bei Mais  Leicht verspätete Aussaat empfehlenswert –  Bodentemperatur min. 8 – 10 °C
• Aussaat als Mischung – vergleichbares TKG  erforderlich
• Aussaatstärke 120.000 Körner/ha =  8 Körner Mais m² + 4 Körner Bohne m²  (= 2,4 EH/ha)

Düngung:

•N ortsüblich – 30 kg/ha
•P ortsüblich
•K ortsüblich

Pflanzenschutz:
• Saubere Grundbodenbearbeitung  mit dem Pflug ist empfehlenswert
• Vorauflauf – 2 Tage nach der Saat  Stomp®1 Aqua – 2,0 l/ha + Spectrum –  1,0 l/ha oder Spectrum®1 Plus – 4,0 l/ha
• Mechanische Unkrautbekämpfung –  1 bis 2 x Hacken

Ernte:
• Sollte sich an der Abreife des Maises orientieren 
• Technisch wie Maisernte

 

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